Waterdrop im Test: Wie schmeckt der Microdrink?

„Mehr Wasser trinken“. So lautet das Ziel des Wiener Startups Waterdrop. Es muss aber nicht immer nur pures Wasser sein. Wie wäre es mit etwas zusätzlichem Geschmack? Und auch noch komplett zuckerfrei. Genau das soll mit den Microdrinks von Waterdrop möglich sein.

Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um Brausetabletten, die dein Wasser in ein fruchtiges Getränk verwandeln. Waterdrop hat vor allem durch ihren Auftritt in der Höhle der Löwen Bekanntheit erlangt. Der Hype setze sich auf sozialen Medien wie Instagram fort.

Wie gut schmeckt nun der Microdrink von Waterdrop? Wir haben ihn für dich getestet.

Eine Alternative zu Sirup, Infused Water & Co?

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, um Wasser mit Geschmack zu versetzen. Unter anderem sind Sirups sehr beliebt. Infused Water ist ein weiterer Trend, bei dem echte Früchte ins Wasser gelegt werden.

Daneben gibt es die spezielle Trinkflasche von Air Up und nicht zuletzt auch noch Brausetabletten wie die von Waterdrop. Das Spektrum ist also sehr breit gefächert. Schauen wir uns einmal an, wie sich Waterdrop im Test schlägt.

Unboxing: Der erste Eindruck

Foto des Waterdrop Probierpakets

Für unseren Geschmackstest haben wir uns für das Probierpaket entschieden. Hierbei bekommst du 6 verschiedene Sorten der Microdrinks zugeschickt. Der Vorteil ist natürlich, dass du direkt weißt, welche Sorte dir schmeckt. Diese kannst du dann beim nächsten Mal in 12er Packungen nachbestellen.

Foto der Waterdrop Verpackung

Von außen wirkt die Verpackung mit den farbigen Mustern sehr schick. In diesem Fall sind die Waterdrops in kleinen Pappschachteln eingepackt. Jeweils drei Brausetabletten findest du in einer Packung. Doch dann folgte eine kleine Überraschung: Die Brausewürfel sind zusätzlich in einer Kapsel aus Kunststoff verpackt.

Insgesamt wirkt die Aufmachung sehr modern. Dennoch trübt die Plastikverpackung den ersten Eindruck ein wenig. Dazu später mehr.

Der Geschmackstest

Foto der verschiedenen Waterdrop Microdrinks

Der weitere Ablauf ist praktisch selbsterklärend. Folie abziehen, Würfel herausnehmen und dann ab damit ins Wasser. Waterdrop empfiehlt hier eine Wassermenge von 400 bis 600 ml. Je nach Wunsch kannst du die Brausetabletten in stilles oder gesprudeltes Wasser geben.

In unserem Fall hat sich der Würfel nach ca. einer Minute aufgelöst. Ein bisschen Geduld ist also notwendig.

Geschmacklich waren wir vom Microdrink positiv überrascht, wobei uns nicht alle Sorten überzeugen konnten. Mit den Sorten Youth und Boost haben wir zwei Favoriten gefunden, Clean schmeckte aber leicht künstlich.

Weiterhin solltest du beachten, dass das Wasser nur mit einem leichten Geschmack versetzt wird. Wir haben jeweils 500 ml Wasser pro Waterdrop verwendet, hätten aber ruhig noch einen zweiten Würfel ins Glas geben können. Einen so intensiven Geschmack wie bei Sirups wird das Wasser eher nicht erhalten.

Welche Sorten gibt es?

Foto der verschiedenen Waterdrop Sorten

Wie bereits beschrieben, erhältst du mit dem Probierpaket 6 verschiedene Sorten der Brausetabletten. Diese werden immer zufällig für dich ausgewählt. Im Sortiment hat Waterdrop aber noch weitere Geschmacksrichtungen verfügbar. Hier ein kleiner Überblick:

  • Nero – Kolanuss, Guarana, Brombeere und Aktivkohle
  • Boost – Johannisbeere, Holunderblüte, Acai
  • Focus – Limette, Acerola, Baobab
  • Youth – Pfirsich – Ingwer – Ginseng – Löwenzahn
  • Relax – Acerola, Aronia, Hibiskus

Daneben gibt es noch die Sorten Zen, Love, Glow, Clean und Defence. Besonders die Geschmacksrichtung Nero hat es in sich. Sie enthält Koffein und wirkt praktisch wie ein Energiekick. Von Zeit zu Zeit bringt Waterdrop auch neue limitierte Editionen auf den Markt.

Was steckt im Microdrink?

Foto eines Waterdrop Würfels

Dass es sich bei Waterdrop um Brausetabletten handelt, wissen wir bereits. Doch was steckt überhaupt in den Microdrinks?

Laut Hersteller handelt es sich fast ausschließlich um natürliche Frucht- und Pflanzenextrakte. Damit ist jede Portion reichhaltig an Vitaminen. Zucker kommt bei der Produktion nicht zum Einsatz. Stattdessen setzt Waterdrop auf den Süßstoff Sucralose. In Sachen Nährwert können sich die bunten Würfel ebenfalls sehen lassen. Ein Drink enthält lediglich 4 Kalorien.

Einzig und allein die Verpackung ist noch nicht ganz ausgereift. Zwar bestehen die Kapseln aus recycelbarem PET, trotzdem handelt es sich noch um Kunststoff. Da besteht bei Waterdrop eindeutig Verbesserungsbedarf. Hier muss es einfach eine umweltfreundlichere Variante geben.

Wo kann ich Waterdrop kaufen?

Die Hauptanlaufstelle ist eindeutig der eigene Onlineshop. Dort findest du das gesamte Sortiment an Microdrinks. Mittlerweile hat Waterdrop seine Produktpalette ausgebaut, sodass dort auch Zubehör wie Trinkflaschen oder Teekannen erhältlich sind. Übrigens verkauft Waterdrop neuerdings den sogenannten Microtea, eine Art Instant-Tee in der typischen Würfelform.

Was kostet Waterdrop?

Foto des Waterdrop Logos

Zum Zeitpunkt unseres Kaufs kostete das Probierpaket 13,99 €. Sobald du die Waterdrops im 12er Pack nachbestellst, startet der Preis pro Würfel bei rund 60 Cent.

Das ist nicht gerade günstig, wenn man bedenkt, dass ein Würfel für etwas mehr als einen halben Liter reicht. Da kommst du pro Liter schnell auf über einen Euro, was preislich im Bereich der bekannten Softdrinks liegt. Komfort hat eben auch seinen Preis.

Fazit

Alles in allem hat Waterdrop mit seinem Microdrink ein interessantes Produkt entwickelt. Zwar ist das Konzept von Brausetabletten nicht neu, dafür ist die Umsetzung umso besser.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten konnten uns die farbenfrohen Würfel überzeugen. Waterdrop eignet sich besonders für Personen, die mehr Wasser trinken und gleichzeitig nicht auf Geschmack verzichten wollen.