Der große Wassersprudler Test – Die besten 8 Modelle im Vergleich

Aktuell wird der Großteil des Mineralwassers nach wie vor in Plastikflaschen eingekauft. Das könnte sich aber bald ändern. Wassersprudler erfreuen sich in deutschen Haushalten immer größerer Beliebtheit. Denn mit diesen Sprudelmaschinen kannst du Leitungswasser in Sekundenschnelle und nach Bedarf in prickelndes Mineralwasser umwandeln.

Damit entfallen die üblichen Probleme, die wir beim regelmäßigen Einkauf im Supermarkt kennen. Schwere Flaschen und unhandliche Kisten tragen? Darüber brauchst du dir nun keine Gedanken mehr machen. Außerdem tust du nicht nur deinem Rücken, sondern auch der Umwelt einen Gefallen.

In unserem Test haben wir die 8 besten Wassersprudler miteinander verglichen. Du erfährst alle Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle, sodass du das passende Modell für dich findest.

1. SodaStream Crystal 2.0

SodaStream Crystal 2.0 Wassersprudler mit CO2-Zylinder und 2x Glaskaraffen, titan

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Der SodaStream Crystal 2.0 ist mit Abstand der Bestseller unter den Wassersprudlern. Hier fällt direkt das schicke Design ins Auge. Genauer gesagt setzt sich das Gehäuse aus Edelstahl- und Kunststoffelementen zusammen. Diese Konstruktion macht den Sprudler nicht nur stabiler, sondern auch langlebiger.

Zusätzlich kannst du dich zwischen zwei verschiedenen Farben entscheiden. Den Crystal 2.0 gibt es einmal in titan und in weiß. Neben dem Gerät sind im Lieferumfang noch zwei Glaskaraffen und ein CO2-Zylinder enthalten. Somit kannst du direkt mit dem Sprudeln loslegen.

Im Vergleich zu seinem Vorgängermodell, dem Crystal 1.0, besitzt das neue Modell einen Behälter aus Edelstahl, in den du die Glaskaraffe platzierst. Dieser Becher bietet dir den optimalen Schutz beim Sprudeln, da die Glaskaraffe bei zu großem Druck platzen könnte.

Grundsätzlich machen die Karaffen einen gutem Eindruck. Sie wirken robust und haben zudem eine schöne Optik. Allerdings haben diese Glasflaschen eine Füllmenge von nur 0,6 L. Je nach Bedarf kann es daher sein, dass du am Tag mehrere Male sprudelst.

Ein weiterer Nachteil ist, dass keine anderen Flaschen in den Crystal 2.0 passen. Falls du mehr Karaffen benötigst, kannst du diese aber noch einzeln nachkaufen.

Der großer Vorteil der Glaskaraffen ist, dass sie spülmaschinenfest sind. Damit fällt die Reinigung wesentlich leichter als bei den normalen Flaschen aus Kunststoff. Außerdem lagert sich im Glas kein Mikroplastik ab.

Weiterhin wurde die Mechanik beim SodaStream Crystal 2.0 überarbeitet. Generell lässt sich der Kopf nun wesentlich leichter nach unten fahren als beim Vorgänger.

Hierbei solltest du beachten, dass du den Wassersprudler nur mit zwei Händen bedienen kannst. Während du mit der einen Hand den Kopf nach unten drückst, drehst du mit der anderen Hand den Griff nach links.

Im Allgemeinen kannst du beim Crystal 2.0 die Intensität des Sprudels individuell anpassen. Dies geschieht per einfachen Knopfdruck. Da die Karaffe jedoch in der verschlossenen Halterung liegt, siehst du leider nicht, wie viel Gas du ins Wasser einfüllst. Das erfordert anfangs etwas Feingefühl.

Beachte ebenfalls, dass der Metallbecher fest in der Konstruktion verankert ist und sich nicht herausnehmen lässt. Dadurch gestaltet sich die Reinigung ein wenig schwieriger. Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass der Sprudler im offenen Zustand eine Höhe von 55 cm hat. Plane für ihn also ausreichend Platz ein.

Unterm Strich ist der Crystal 2.0 von SodaStream unsere erste Wahl. Mit seinem zeitlosen Design passt er in jeden Haushalt. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung ist bei diesem Modell am besten.

2. SodaStream Easy

SodaStream Easy mit CO2- Zylinder, 2x 1 L PET-Flasche, 2x 0,5 L PET-Flasche, 6x Sirupproben, schwarz

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Auf dem zweiten Platz landet ebenfalls ein Modell des Marktführers. Der SodaStream Easy ist ein echter Allrounder unter den Wassersprudlern. Als Nachfolger des SodaStream Cool überzeugt er mit seinem schlichten aber gleichzeitig auch modernen Design.

Bei der Farbwahl stehen dir viele Möglichkeiten offen. Dieser Sprudler ist in den Farben schwarz, weiß, grün, blau und rot erhältlich, wobei die exotischeren Farben unter der Modellbezeichnung „Spirit“ laufen.

Zwar besteht das Gehäuse des SodaStream Easy vollständig aus Kunststoff, jedoch macht es insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Ein Vorteil hierbei ist, dass der Sprudler wegen seines geringen Gewichts sehr leicht zu verlagern ist. Allerdings musst du dadurch einige Abstriche bei der Stabilität in Kauf nehmen.

Zusätzlich zum Gerät erhältst du eine Handelsübliche CO2-Kartusche sowie 3 PET-Flaschen und 6 Sirupproben. Leider ist der Sprudler nicht mit den schönen Glaskaraffen kompatibel, dennoch schauen die Kunststoffflaschen ziemlich stabil aus. Diese werden in zwei verschiedenen Größen mitgeliefert, einmal 1L und zweimal 0,5L. Damit kannst du sie bequem unterwegs in einer Tasche mitnehmen.

Wie der Name schon sagt, setzt der SodaStream Easy auf eine einfache Bedienung. Ziemlich raffiniert ist das sogenannte „Snap-Lock-Verschluss“. Im Vergleich zu anderen Modellen entfällt jetzt das mühsame Eindrehen der Plastikflaschen. Stattdessen schiebst du die Flasche schräg in die Vorrichtung und klappst sie anschließend nach hinten bis ein Klicken ertönt.

Das Sprudeln erfolgt genauso wie beim Crystal 2.0 per Knopfdruck. Da die Flaschen in keinem Behälter verschlossen werden, siehst du genau, wie viel Kohlensäure sich bereits im Wasser befindet. Das einzige Manko ist hier, dass der Knopf anfälliger für Verschleiß ist.

Nach der Benutzung ist der Wassersprudler schnell gereinigt. Das liegt unter anderem an dem kompakten Gehäuse mit einer Höhe von 43cm.

Preislich gesehen kostet der SodaStream Easy nur etwa halb so viel wie der Crystal 2.0. Daher ist dieser Sprudler unser klarer Preissieger. Besonders für Haushalte mit geringer bis mittlerer Nutzung ist der SodaStream Easy perfekt.

3. Aarke Carbonator II

Aarke Carbonator II Wassersprudler (Edelstahl Gehäuse, Soda Sprudelwasser, inkl. BPA-freie PET-Flasche) Silber

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Der Carbonator II von Aarke ist der Hingucker unter den Wassersprudlern und landet bei uns auf dem dritten Platz. Auffällig ist direkt seine hochwertige Optik. Durch die Kombination aus dem schlanken Zylinder und dem Hebel am Kopf wirkt der Sprudler wie eine Zapfanlage in der gehobenen Gastronomie.

Außerdem verleiht die rechteckige Grundplatte dem Gerät die notwendige Stabilität. Grundsätzlich besteht das Gehäuse komplett aus rostfreiem Edelstahl und bringt ein Gewicht von ca. 1,5 kg auf die Waage.

Den Aarke Carbonator II bekommst du bis jetzt in 5 verschiedenen Farben. Ein mattes Design bieten dir die Farben schwarz und weiß. Falls du einen Hochglanz-Sprudler bevorzugst, kannst du entweder zu den Farben silber, kupfer oder messing greifen.

Nur solltest du hierbei beachten, dass Fingerabdrücke auf der glatten Oberfläche besser zu sehen sind. Was auch bei genauerem Hinsehen deutlich wird, sind die Schrauben, welche keine richtige Abdeckung haben. Insgesamt ist die Gestaltung dennoch gelungen.

Der Lieferumfang deckt den ersten größeren Nachteil des Carbonator II auf. Eine Gaskartusche suchst du hier nämlich vergebens. Leider produziert Aarke keine CO2-Zylinder im eigenen Haus.

In diesem Fall werden die Kartuschen vom Konkurrenten Sodastream empfohlen, allerdings ist der Carbonator II auch mit den gängigen Patronen aller anderer Marken kompatibel.

Als einziges Zubehör legt Aarke eine PET-Flasche zum Sprudeln bei. Diese könnte aus unserer Sicht jedoch stabiler sein. Kunststoffflaschen anderer Hersteller passen nicht in die Sprudelmaschine.

Im Allgemeinen setzt der Carbonator II auf einen Schraubverschluss. Er unterscheidet sich wesentlich zum Bajonettverschluss der Modelle von Sodastream. Wir finden es relativ umständlich, die Flasche in die Öffnung einzudrehen, vor allem, wenn sie mit Wasser gefüllt ist. Sitzt die Flasche aber erstmal fest, kann nichts mehr schiefgehen.

Ein klarer Pluspunkt beim Carbonator II ist der Hebel, mit dem du den CO2-Gehalt sehr genau dosieren kannst. In wenigen Sekunden ist das Wasser karbonisiert. Bei diesem Vorgang sorgt das 3-stufige Sicherheitssystem für den bestmöglichen Schutz.

Ebenfalls von Vorteil ist das Abtropfgitter inklusive Wanne im Sockel des Wassersprudlers. Wegen seiner simplen Form lässt er sich ziemlich einfach und schnell reinigen.

Alles in allem ist der Aarke Carbonator II also ein echtes Designobjekt. In dieser Hinsicht kann ihm kein anderes Modell das Wasser reichen. Allerdings liegt er preislich weit über den Geräten von SodaStream, was aufgrund des geringen Lieferumfangs eher ungerechtfertigt ist.

Im Bereich Zubehör hätte Aarke eindeutig mehr bieten können. Trotzdem könnte dieser Wassersprudler eine interessante Option für dich sein, wenn dir die Optik wichtig ist.

4. SodaStream Power

SodaStream POWER Elektronischer Wassersprudler mit 1 Zylinder und 1L PET Flasche (BPA frei) schwarz

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Eine Alternative zu den bisher manuellen Wassersprudlern ist der SodaStream Power. Im Grunde genommen funktioniert dieses Gerät vollautomatisch, das Sprudeln von Wasser war noch nie so einfach. Hier sorgen die speziellen elektrischen Bauteile für die Dosierung der Kohlensäure.

Auf den ersten Blick macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Es besteht aus gebürstetem Aluminium kombiniert mit Elementen aus Kunststoff. Diese Sprudelmaschine ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich. Im Großen und Ganzen also ein schickes Design.

Zunächst schraubst du im hinteren Bereich den CO2-Zylinder ein. Dort befindet sich auch der Anschluss, in den du das Kabel einsteckst. Da das Netzteil nicht allzu lang ist, solltest du einen Platz in der Nähe einer Steckdose aussuchen. Demnach ist der SodaStream Power nicht mobil nutzbar. Wegen seines Gewichts von fast 5 kg lässt er sich ebenfalls nicht leicht verlagern.

Beim Zusammenbau haben wir festgestellt, dass die Abdeckung der CO2-Kartusche etwas wackelt. Dort besteht seitens des Herstellers aus unserer Sicht Verbesserungsbedarf.

Geliefert wird der Wassersprudler mit einer 1L Flasche aus Kunststoff. Aus Sicherheitsgründen sind Glaskaraffen nicht einsetzbar. Wie auch bei den anderen Modellen hat SodaStream beim Power den typischen Krallenverschluss eingebaut. Auf diese Weise kannst du die Flasche mit nur einer Hand in der Vorrichtung fixieren.

Jetzt ist es an der Zeit, die richtige Sprudelstärke auszuwählen. Du kannst dich zwischen sanft, medium oder stark prickelnd entscheiden. Drücke dazu auf die entsprechende Taste am Kopf des Sprudlers und in Windeseile ist dein Wasser fertig.

Nach dem Zischen kannst du die Flasche schließlich aus der Halterung nehmen. Bei der Reinigung solltest du auf die elektronischen Bauteile achten, um diese nicht zu beschädigen.

Der entscheidende Vorteil des SodaStream Power ist der immer gleich bleibende Kohlensäuregehalt. Du musst nun nicht mehr nach Gefühl sprudeln, sondern hast ein konstant gutes Ergebnis. Dieser Komfort rechtfertigt den höheren Preis auch.

Zusammengefasst ist der SodaStream Power das ideale Gerät, um möglichst schnell und genau dein perfektes Mineralwasser zu sprudeln.

5. SodaStream One Touch

SodaStream Easy One Touch Wassersprudler, Kunststoff, Schwarz, 43 cm

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Sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem SodaStream Power hat der Easy One Touch. Er ist das zweite Modell in der Serie der elektrischen Wassersprudler.

Vielmehr kannst du ihn dir als eine Mischung aus den Modellen Power und Easy vorstellen. Genauso wie beim Sodastream Easy besteht das Gehäuse des One Touch aus stabilem Kunststoff. Der Sprudler ist ebenfalls in weiß und in schwarz erhältlich.

Der Lieferumfang setzt sich standardmäßig aus einem CO2-Zylinder und einer Kunststoffflasche mit einer Füllmenge von 1L zusammen. Sie aus Tritan gefertigt, einem besonders hitzebeständigen Kunststoff. Somit ist die Flasche spülmaschinenfest und leicht zu reinigen.

Der Easy One Touch ist aber auch mit den PET-Flaschen von SodaStream kompatibel, die nicht für die Spülmaschine geeignet sind.

Die Bedienung dieses Wassersprudlers ist zum Modell Power nahezu identisch. Flasche einstecken und die gewünschte Taste drücken. Der einzige Unterschied ist lediglich, dass sich die drei Knöpfe oben anstatt an der Vorderseite befinden. Sie sind gummiert und fühlen sich beim Drücken sehr angenehm an.

Schade finden wir nur, dass der Easy One Touch keine Abtropfschale hat, um übergelaufenes Wasser aufzufangen. Bei einer neuen Auflage würde sich dies auf jeden Fall anbieten.

Auffällig war auch der neu entwickelte Stromanschluss der Sprudelmaschine. Während das Kabel beim SodaStream Power in etwa 10 cm Höhe verläuft, wird es beim Easy One Touch an der Unterseite befestigt.

Damit ist das Netzteil kaum sichtbar und es scheint, als würde der Wassersprudler ohne Strom auskommen. Da das aber nicht der Fall ist, solltest du dich unbedingt nach einer geeigneten Steckdose umschauen. Da Kabel hat eine Länge von etwas mehr als 1m.

Mit Blick auf die Funktionsweise bietet dir der Easy One Touch das gleiche Sprudelergebnis wie der Power. Jedoch ist die Preisdifferenz zwischen den beiden Modellen relativ hoch.

Im Prinzip ist der SodaStream Power doppelt so teurer wie der Easy One Touch. Wenn du auf eine hochwertige Optik verzichten kannst, dann ist der Easy One Touch das passende Modell für dich.

6. KitchenAid Artisan

KitchenAid 5KSS1121ER Soda Stream Trinkwassersprudler

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Die Marke KitchenAid ist vor allem für seine beliebte Küchenmaschine bekannt. In Kooperation mit Sodastream ist ein Wassersprudler im Retro-Design entstanden. Ein bisschen erinnert einen die Optik an die roten Sitzbänke eines American Diner.

Neben der knallroten Variante bekommst du den Artisan Wassersprudler noch in schwarz, creme und silber.

Bei diesem Modell fällt direkt die massive Bauweise in Auge. Hier haben wir es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Schwergewicht zu tun. Ganze 8 kg bringt dieser Sprudler auf die Waage, mehr als jeder andere in unserem Test.

Dies liegt überwiegend am Gehäuse, das ausschließlich aus Edelstahl gefertigt ist. Das macht die Konstruktion extrem stabil und standfest. So schnell kann der Artisan nicht umkippen.

Zusammen mit dem Wasserprudler erhältst du eine CO2-Gaskartusche und eine PET-Flasche im Paket. Im Grunde genommen bietet KitchenAid selbst kein zusätzliches Zubehör an.

Außer der Sprudelmaschine werden alle anderen Teile von SodaStream bereitgestellt. Das bedeutet, dass Flaschen anderer Marken nicht in den Artisan passen. Bei Gaskartuschen sieht das hingegen anders aus. Diese kannst du auch von anderen Herstellern beziehen.

Wie bei nahezu allen SodaStream Modellen kommt beim Wassersprudler von KitchenAid der „Snap-Lock-Verschluss“ zum Einsatz. Du hängst die Flasche sozusagen leicht geneigt in die Halterung ein bis der Mechanismus einrastet.

Zum Aufsprudeln betätigst du einfach den Hebel an der rechten Seite. Während du ihn nach unten drückst, siehst du, wie das Kohlenstoffdioxid in das Wasser gepumpt wird. An der Vorderseite der Maschine gibt dir die Anzeige an, wie lange du den Hebel gedrückt hast.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass hierbei der Gehalt der Kohlensäure im Wasser angezeigt wird. Das stimmt in dieser Form nicht. Trotzdem kannst du die Anzeige als Orientierung betrachten, um ein gleiches oder zumindest ähnliches Sprudelergebnis zu erzeugen.

Wichtig ist, dass die Anzeige mithilfe von Batterien betrieben wird. Sie sind auch im Lieferumfang dabei. Nach einiger Zeit ist dennoch ein entsprechender Wechsel notwendig. Generell solltest du für die Reinigung etwas mehr Zeit einplanen.

Insgesamt hat KitchenAid ein sehr interessantes Modell auf den Markt gebracht. Nur der Preis ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Im direkten Vergleich ist der  KitchenAid Artisan knapp dreimal so teuer wie der Crystal 2.0 von SodaStream und mit Abstand der teuerste Wassersprudler in unserem Test.

Dafür bekommst du ein robustes und schickes Modell, dass viele Jahre halten wird. Für Designliebhaber lohnt sich die Investition ganz bestimmt.

7. MySodapop Sharon Up!

mySodapop Wassersprudler Sharon Up! Trinkwassersprudler inkl. 2 Glaskaraffen & CO2-Zylinder Edelstahl

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Auch bekannt in der Welt der Trinkwassersprudler ist das Modell Sharon Up! von MySodapop. Er ist zusammen mit dem Crystal 2.0 von SodaStream einer der wenigen Wassersprudler mit Glasflaschen. Wie schlägt er sich im Vergleich zum Bestseller?

Im Allgemeinen macht das Gehäuse einen soliden Eindruck. Die äußeren Seitenwände aus gebürstetem Edelstahl sind mit einer speziellen Beschichtung gegen Fingerabdrücke versehen.

Ansonsten sind die restlichen Teile aus Plastik gefertigt. Schade ist nur, dass es den Sharon Up! nur in schwarz gibt. Für helle Küchen hätte MySodapop eigentlich noch ein weißes Gehäuse produzieren sollen.

Kommen wir nun zum Lieferumfang des Sharon Up!. Wie erwartet, bekommst du einen 425g CO2-Zylinder, mi dem du bis zu 60L Sprudelwasser herstellen kannst.

Dazu gibt es zwei Glasflaschen mit einem Fassungsvermögen von 850 ml. Zwar ist die Füllmenge größer als bei den Glaskaraffen von SodaStream, jedoch finden wir das Design nicht ganz so gut gelungen.

Zudem legt MySodapop für die Glasflaschen zwei sogenannte „Bottle-Shirts“ bei. Sie dienen jeweils als Schutzhülle für die Flaschen, da sie bei einem zu hohen Überdruck bersten könnten. Zum Vergleich hat SodaStream dieses Problem mit dem bekannten Metallbehälter beim Crystal 2.0 gelöst.

Um den Sharon Up! zu benutzen, musst du die Flasche also mit der Stoffmanschette überziehen. Das finden wir aufwändig und nicht gerade benutzerfreundlich. Außerdem sieht die Schutzhülle nicht besonders schick aus. Hier hat MySodapop den Fokus mehr auf Funktionalität gerichtet.

Das Einsetzen der Flasche funktioniert mit dem Schraubverschluss vergleichsweise angenehm. Drücke jetzt auf den Knopf oben und das Gas strömt in die Flasche.

Problematisch ist, dass du wegen des Bottle-Shirts nicht siehst, wie viel CO2 du ins Wasser pumpst. Vielmehr kannst du in diesem Fall nur nach Gefühl sprudeln.

Während unseres Tests haben wir auch gemerkt, dass der Wassersprudler nicht zu 100% dicht ist. Es zischt immer etwas Gas aus dem Verschluss, manchmal läuft sogar das Wasser aus der Flasche über. Das war eine unangenehme Überraschung für uns.

Das Sprudelergebnis leitet ebenfalls unter dem Gasverlust. Da der Sharon Up! keine Abtropfschale besitzt, solltest du beim Aufsprudeln vorsichtshalber ein Tuch oder eine Schale unter die Flasche legen.

In Summe ist der Sharon Up! von MySodapop eher eine Enttäuschung gewesen. Von ihm hatten wir deutlich mehr erwartet. Immerhin ein kleiner Trost: Der Sharon Up! befindet sich niedrigeren Preissegment. Für die gelegentliche Nutzung ist dieser Wassersprudler in Ordnung, ansonsten gibt es höherwertige Modelle.

8. MySodapop Joy Prestige

MySodapop Joy Prestige metal silver inklusive 2 Glaskaraffen, 2 Neopren Bottle-Shirts und 1 CO2-Zylinder für 60L Sprudelwasser

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Ein weiterer Wassersprudler mit Glasflaschen ist der MySodapop Joy Pristige. Im Prinzip ist er eine Abwandlung von den Sharon Up!. Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Modellen?

Zunächst besteht das Gehäuse des Joy Prestige ausschließlich aus Kunststoff. Metallelemente sind nicht vorhanden. Positiv finden wir, dass die Oberfläche matt gehalten ist. So vermeidet man unschöne Fingerabdrücke.

Im Gegensatz zum Sharon Up! hast du bei dem Joy Prestige endlich mehr Farben zur Auswahl. Die Produktpalette umfasst schwarze, silberne und goldene Geräte. Des Weiteren gibt es ausgefallene Farben beim Schwestermodell Joy Fashion. In diesem Fall ist das Modell in blau, gelb und weiß verfügbar.

Beachte allerdings, dass der Joy Fashion nicht mit Glas-, sondern mit Plastikflaschen geliefert wird. Insgesamt ist die äußere Verarbeitung sauber, ein hochwertiges Design sieht jedoch anders aus.

Die mitgelieferten Glasflaschen des Joy Prestige sind zu den Flaschen des Sharon Up! kaum zu unterscheiden. Die „Bottle-Shirts“ sind ebenfalls Pflicht, um die bestmögliche Sicherheit während des Aufsprudelns zu gewährleisten. Der Sprudelvorgang ist bei beiden Modellen praktisch identisch.

Leider zeigt sich hier wieder die große Schwäche der Wassersprudler von MySodapop. Auch beim Joy Prestige versagte die Dichtung, sodass das Wasser bis auf die Arbeitsplatte tropfte. In der Folge war das Wasser nicht richtig mit Kohlensäure versetzt.

Aus unserer Sicht wird es schwierig, mit diesem Gerät das klassisch prickelnde Sodawasser zu sprudeln. Zwar liegt der Joy Prestige von MySodapop im unteren Preissegment, dennoch bieten andere Wassersprudler bessere Ergebnisse.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Wassersprudlers?

Foto von einem Mann beim Tragen einer Wasserkiste

Wie jedes andere Küchengerät bietet dir ein Wassersprudler sowohl Vorteile als auch Nachteile. Wir haben für dich eine detaillierte Übersicht mit allen wichtigen Aspekten zusammengestellt. Auf dieser Basis kannst du am besten entscheiden, ob ein Wassersprudler für dich sinnvoll ist.

Wie funktioniert ein Wassersprudler?

Das Prinzip eines Wassersprudlers ist relativ einfach. Du kannst ihn dir als eine Verbindung zwischen einer Gaskartusche und einer Wasserflasche vorstellen.

Im ersten Schritt werden beide Teile an eine Art Rohr angeschraubt. Dieses wird durch das Gehäuse der Sprudelmaschine abgedeckt. Während du die Flasche an der Vorderseite einsteckst,  drehst du den Gaszylinder hinten in das Gewinde ein.

Grundsätzlich ist der Zylinder ausschließlich mit Kohlenstoffdioxid (CO2) befüllt. Das CO2 ist jetzt durch ein Ventil abgegrenzt, das du mit einem Druck auf einen Knopf bzw. Hebel öffnest. Dann strömt das Kohlenstoffdioxid durch das Rohr in die Wasserflasche.

Sobald das CO2 auf das Wasser trifft, entsteht eine chemische Reaktion, bei der sich das Wasser und das Gas zu Kohlensäure verbinden. Im gleichen Moment sorgt ein zusätzliches Überdruckventil für den Druckausgleich, damit die Flasche nicht platzt. In diesem Fall ertönt ein leichtes Zischen aus dem Wassersprudler.

Was muss ich beim Kauf eines Wassersprudlers beachten?

Foto von Wasser aus dem Wassersprudler in einem Glas

Um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir einen kompakten Ratgeber mit allen wichtigen Informationen zum Thema Wassersprudler erstellt. Es gibt bestimmte Kriterien, auf die du vor dem Kauf achten solltest. Damit findest du das perfekte Modell bestimmt.

Handhabung

Aus unserer Sicht sollte der Wassersprudler möglichst anwenderfreundlich gestaltet sein. Gute Hersteller setzen auf eine einfache Bedienung des Geräts. So kann beim Sprudeln nicht viel schiefgehen.

Schaue beispielsweise auf das Flaschensystem. Ist der Wassersprudler mit einem Schraub- oder einem Bajonettverschluss ausgestattet? Praktisch ist, wenn sich die Flasche mit nur einer Hand in die Halterung einsetzen lässt.

Achte zudem auf das System zur Dosierung des CO2. Hier kannst du dich zwischen Modellen mit einem Druckknopf oder einem Hebel entscheiden. Neben den manuellen Sprudlern gibt es auch elektrische Geräte, die diesen Vorgang automatisch für dich übernehmen. Sie bieten dir den größten Komfort, benötigen jedoch gleichzeitig einen Stromanschluss.

Vor allem ist die Funktionalität und die Qualität der Bauteile wichtig. Generell sollte beim Sprudeln kein Gas austreten oder Wasser überlaufen. Dies hätte einen negativen Effekt auf das Sprudelergebnis. Außerdem würde deine Küche danach nicht gut aussehen. Qualitativ hochwertige Geräte arbeiten leise und dosieren das CO2 präzise.

Foto von mehreren Schwämmen und einer Zitrone zur Reinigung eines Wassersprudlers

Weiterhin sollte das Gerät einfach zu reinigen sein. Im besten Fall sind alle Bauteile mit dem Putztuch leicht zugänglich, damit sich kein hartnäckiger Schmutz ablagert. Es gilt: Je besser du den Wassersprudler pflegst, desto länger kannst du ihn nutzen.

Design

Das Design spielt bei der Auswahl deines Wassersprudlers ebenfalls eine große Rolle. Grundsätzlich ist der Sprudler nicht nur ein Haushaltsgerät, sondern vielmehr ein Blickfang in deiner Küche. Er steht praktisch wie eine Statue auf deiner Arbeitsplatte.

In diesem Fall kommt es auf deine persönlichen Vorlieben an. Magst du es lieber modern oder doch eher klassisch? Unter den Modellen gibt es viele verschiedene Formen von extra schlank bis hin zu massiv. Schlanke Wassersprudler wirken von der Optik sehr dezent, sie sind allerdings nicht so standfest wie die schwereren Geräte.

Um eine geeignete Stelle für den Sodamaker zu finden, solltest du vorher unbedingt deine Küche ausmessen. Grundsätzlich nehmen Wassersprudler nicht viel Platz auf der Arbeitsplatte ein. Dafür sind sie mehr in die Höhe gebaut, teilweise bis zu 55 cm. Bei vollautomatischen Sprudlern solltest du zusätzlich an eine Steckdose in Reichweite denken.

Ein anderer wesentlicher Aspekt ist die Farbgestaltung des Gehäuses. In der Regel sind die Modelle mindestens in weiß und in schwarz erhältlich. Je nach Hersteller stehen dir weitere Farben zur Auswahl.

Interessant ist immer, aus welchen Materialien das Gehäuse gefertigt ist. Bei günstigen Geräten ist dies überwiegend Kunststoff, im höheren Preissegment findest du meist Edelstahl. Dieser sieht nicht nur hochwertiger aus, sondern ist auch robuster.

Zubehör

Neben dem richtigen Gerät solltest du noch einen Blick auf das Zubehör werden. Generell werden Wassersprudler in verschiedenen Paketen verkauft.

Während du bei einem Hersteller lediglich das Gerät und eine Wasserflasche bekommst, bietet dir der andere ein ganzes Starterset mit einem CO2-Zylinder an. Die Startersets sind recht praktisch, weil du direkt nach dem Auspacken mit dem Sprudeln loslegen kannst.

Bei vielen Modellen ist ein CO2-Zylinder und mindesten eine passende Flasche im Lieferumfang enthalten. Vereinzelt gibt es Aktionen, bei denen Sirupproben oder Trinkläser als Zugabe beigelegt werden.

Im Allgemeinen unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Wassersprudlern, wobei die Mehrheit der Modelle auf ein System mit Plastikflaschen setzt. Beachte, dass die PET-Flaschen eine Haltbarkeit von 4 Jahren haben. Dann musst du sie austauschen. Außerdem lassen sie sich nicht in der Spülmaschine reinigen.

Auf der anderen Seite gibt es Geräte, die mit Glasflaschen arbeiten. Diese Karaffen sind um einiges hygienischer und einfacher zu reinigen. Du kannst sie problemlos in die Spülmaschine legen.

Fazit zum Wassersprudler Test

Unterm Strich dominierten in unserem Test die Wassersprudler vom Platzhirsch SodaStream. Insgesamt konnten sie uns mit ihrem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Zudem bietet SodaStream ein breites Spektrum an unterschiedlichen Varianten.

Aber auch Modelle anderer Hersteller, wie z. B. Aarke oder Kitchenaid schnitten im Vergleich gut ab. Sie punkteten vor allem mit ihrem schicken Design. Im Endeffekt sollte unter diesen 8 Wassersprudlern für jeden das passende Gerät dabei sein.

Häufig gestellte Fragen zu Wassersprudlern

Was kostet ein Wassersprudler?

Die günstigen Modelle starten bei 60 Euro. Trinkwassersprudler im Premium Bereich kosten bis zu 300 Euro.

Welcher ist der beste Wassersprudler?

Diese Frage kann man nur individuell beantworten. In unserem Test brachte der SodaStream Crystal 2.0 das beste Ergebnis.

Was kostet eine neue CO2-Füllung?

Im Handel wird dir der Gaszylinder für 5 bis 10 Euro aufgefüllt.