10 Espressokocher im Vergleich – Was sind die besten Modelle?

Für Kaffeekenner gilt ein Espresso als echte Köstlichkeit. Wer bekommst nicht auch Lust auf einen leckeren Espresso, wenn es schon von weitem nach frischen Kaffeebohnen duftet? Dieser kleine aber feine Kaffee hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Einen so gesunden Energieschub bekommst du nirgends.

Viele Kaffeetrinker lieben den Espresso wegen seines intensiven Geschmacks. Mit einem Espressokocher kannst du dir einen leckeren Kaffee ganz einfach selber zubereiten. Vom Ergebnis wirst du komplett verblüfft sein. Praktisch ist ein Mokkakanne eine tolle Alternative zu den großen Siebträgermaschinen.

Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über die besten Modelle. Finde jetzt den passenden Espressokocher für dich.

1. Bialetti Moka Express

Bialetti Moka Express Espressokocher, Aluminium, Grau, 6 Tassen

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In der Kaffeewelt ist Bialetti die absolute Kultmarke. Seit 1933 vertreibt die Firma aus Italien Kaffeezubehör aller Art. Der Moka Express ist damit der unangefochtene Spitzenreiter unter den Espressokochern. Keine andere Mokkakanne verkaufte sich so oft.

Auf den ersten Blick fällt direkt die achteckige Form der Moka Express auf. Im Grunde genommen besteht das Gehäuse komplett aus Aluminium, was die Kanne besonders leicht macht. Beispielsweise wiegt eine mittelgroße Kanne nicht mehr als ein halbes Kilogramm.

Charakteristisch ist auch der ergonomisch geformte Griff. Somit liegt dir der Espressokocher beim Einschenken des Kaffees gut in der Hand. Sowohl der Griff als auch der Knauf am Deckel sind aus Kunststoff gefertigt. Auf diese Weise bist du bestens vor Hitze geschützt.

Der Deckel verfügt zudem über einen Klappmechanismus. Er kann dir bei der Benutzung also nicht herunterfallen.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es die Moka Express in viele unterschiedlichen Größen zu kaufen gibt. Egal ob 1, 2, 3 oder gleich 18 Tassen, hier ist für jeden Haushalt die richtige Größe erhältlich. Darüber hinaus bekommst du diese Mokkakanne in verschiedenen Farben. Vom klassischen Silber bis zu leuchtendem Rot ist alles dabei.

Generell solltest du beachten, dass dieser Espressokocher aus Aluminium nicht auf einem Induktionsherd funktioniert. Außerdem ist die Moka Express nicht spülmaschinenfest. Beim Waschgang könnte das Metall nämlich dunkel anlaufen und die schöne Optik wäre dahin.

Trotzdem ist die Reinigung auch per Hand schnell erledigt, da du die Kanne mit wenigen Griffen auseinanderbaust.

Nicht umsonst steht diese Mokkakanne in den meisten Haushalten auf dem Küchentisch. Die Moka Express gilt als absoluter Klassiker, welcher auch noch mit einer hochwertigen Verarbeitung überzeugt. Der niedrige Preis macht den Espressobereiter ebenfalls sehr attraktiv.

2. Godmorn Espressokocher

Godmorn Espressokocher, Kaffeekocher aus Edelstahl, Espresso Maker für 6 Tassen (300 ml)

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Der Espressokocher von Godmorn kommt in unserem Vergleich auf Platz 2. Schon von außen macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Genauer gesagt besteht es aus rostfreiem Edelstahl, der auf Hochglanz poliert wurde. Praktisch lässt die spiegelglatte Oberfläche deine gesamte Küche erstrahlen.

Der einzige Nachteil ist, dass Fingerabdrücke schneller zu sehen sind. Mit der leicht bauchigen Form hebt sich das Modell von Godmorn von den üblichen Designs anderer Mokkakannen ab.

Wie bei den meisten Espressokochern, setzt sich der Griff aus hitzebeständigem Kunststoff zusammen. Er bietet dir den optimalen Schutz vor Verbrennungen. Anstatt eines Knaufs befindet sich am Deckel ein Hebel, mit dem Du die Kanne öffnen und wieder verschließen kannst.

Im Allgeneinen bietet dir Godmorn den Espressokocher in mehreren Größen an. Hier kannst du dich zwischen einem Fassungsvermögen von 200, 300 oder 450 ml entscheiden. Zum Vergleich: Mit dem 300 ml Modell kannst du ca. 6 Tassen Espresso gleichzeitig zubereiten.

Positiv finden wir, dass die Mokkakanne für den Einsatz auf allen gängigen Herdarten geeignet ist. Selbst Induktion stellt für die Kanne kein Problem dar. Die Reinigung ist auch schnell erledigt, weil du den Espressobereiter einfach in die Spülmaschine stellen kannst.

Insgesamt ist die Mokkakanne von Godmorn ein echter Allrounder. Sie ist vielseitig einsetzbar und überzeugt zugleich mit ihrer edlen Optik. Für einen günstigen Preis bekommst du ein top Modell.

3. Kela Italia 10590

Kela 10590 Espressokocher, Für 3 Tassen, Aluminium, Italia

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Das Modell Italia der Marke Kela ist in unserem Vergleich auch oben mit dabei. Optisch ähnelt sie sehr dem Bestseller von Bialetti, denn die Italia kommt ebenfalls im klassischen achteckigen Design daher. Lediglich der Henkel ist etwas anders geformt.

Das Gehäuse dieser Mokkakanne besteht wie beim Vergleichssieger aus Aluminium, sodass das geringe Gewicht ein echter Vorteil ist. Der Siebeinsatz ist aus dem gleichen Material geformt. In Sachen Auswahl musst du gegenüber aber ein paar Abstriche machen.

Zum einen stehen dir hier nur 3 Größen zur Auswahl. Genau genommen kannst du dich zwischen einem Modell für 3, 6 oder 9 Espressotassen entscheiden. Zum anderen gibt es den Espressokocher nur im herkömmlichen silber zu kaufen. Andere Farben stehen dir nicht zur Verfügung. Für die meisten Haushalte wird das jedoch ausreichend sein.

In Sachen Handhabung schneidet die Italia gut ab, auf eine Funktion für Induktionsherde musst du allerdings verzichten. Genauso ist es bei der Reinigung, in die Spülmaschine sollte die Espressokanne nämlich nicht. Hier ist Handwäsche angesagt.

Trotz der kleinen Mankos ist die Kela Italia ein solider Espressobereiter. Die Kanne arbeitet schnell und zuverlässig. Unter allen 10 vorgestellten Modellen ist sie eine der günstigsten Mokkakannen.

4. Bialetti Venus

Bialetti New Venus Espressokocher für induktion, Stahl, Silber, 6 Tassen

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Die Venus ist eine weitere Espressokanne aus dem Hause Bialetti. Seit kurzem ist sogar eine neue Version der Venus auf den Markt gekommen. Im Vergleich zur Moka Express ist das Design hier deutlich moderner. Durch die runde Form ähnelt das Modell ein wenig einem Wasserkocher und doch verbirgt sich im Inneren eine andere Technik.

Generell ist dieser Espressokocher von Bialetti in 4 Ausführungen erhältlich. Du hast die Wahl zwischen einer Kapazität von 2, 4, 6 oder 10 Tassen. Das Gehäuse ist spiegelglatt und schick, aber gleichzeitig auch anfällig für Fingerabdrücke. Verwende also immer den Griff bei Tragen.

Bei der Herstellung der Venus setzt Bialetti auf robusten Edelstahl. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Zunächst kannst du nahezu alle Varianten auf Induktionsfeldern verwenden. Nur die kleinste Kanne mit einer Kapazität von 2 Tassen hat diese Funktion nicht.

Positiv ist, dass der komplette Espressobereiter spülmaschinenfest ist. Vor allem lässt er sich wegen seiner runden Form deutlich einfacher reinigen als das eckige Modell.

Der Griff wurde bei der Venus ebenfalls überarbeitet. Mit der neuen Form und der perforierten Oberfläche bietet er dir noch mehr Grip. Der Deckel verfügt über einen Klappmechanismus aus Edelstahl, sodass er dir nicht auf den Boden fällt.

Insgesamt hat Bialetti mit der Venus ein sehr vielseitiges Modell auf den Markt gebracht. Mit diesem Espressokocher wird dein nächster Kaffee zum absoluten Genuss.

5. Rommelsbacher EKO 364/E

ROMMELSBACHER EKO 364/E Espressokocher elektrisch 2-4 Tassen, 250ml Füllmenge, Abschaltautomatik

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Diese besondere Mokkakanne bereitet dir in kurzer Zeit deinen Lieblingsespresso zu. Der EKO 364/E von Rommelsbacher funktioniert nämlich vollautomatisch. Eine echte Seltenheit also unter den Espressobereitern.

Allein das Gehäuse zieht schon alle Blicke auf sich. Der polierte Edelstahl glänzt in alle Richtungen. Hinzu kommt das kegelförmige Design, was wiederum an einen Wasserkocher erinnert. Und tatsächlich funktioniert dieses Modell fast wie ein Wasserkocher.

Im Grunde gießt du das Wasser in den unteren Kessel und gibst das Kaffeemehl hinzu. Ist alles fertig vorbereitet, drückst du einfach auf die Taste und der Rommelsbacher erledigt den Rest für dich.

Neben der einfachen Bedienung überzeugt dieser Espressokocher auch durch seine qualitativ hochwertige Verarbeitung. Zum großen Teil besteht der EKO von Rommelsbacher aus rostfreiem Edelstahl. Selbst der Griff ist aus Metall gefertigt und mit einem Isolierschutz aus Kunststoff versehen.

Grundsätzlich ist dieses Modell in 2 Varianten verfügbar. Entweder wählst du die Ausführung für 2 bis 4 oder 3 bis 6 Espressotassen. Mit Blick auf das Gewicht gehört der EKO mit rund 800 g zu den schwereren Modellen.

Beachte, dass du für diese elektrische Mokkakanne immer eine Stromquelle in Reichweite benötigst. Unterwegs wird eine Verwendung daher schwierig. Immerhin benötigst du keinen zusätzlichen Herd, um den Espressokocher zu bedienen.

Der Funktionsumfang beinhaltet zudem eine Abschaltautomatik und einen Überhitzungs- sowie einen Trockengehschutz. Somit kann beim Kochen nicht viel schief laufen. Nur die Reinigung nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, weil das Gerät natürlich nicht in die Spülmaschine darf.

Alles in allem ist der EKO das Modell, was dir den höchsten Komfort bietet. Viel einfacher geht das Zubereiten von Espresso kaum. Allerdings musst du für diese Mokkakanne tiefer in die Tasche greifen, sie ist nicht gerade günstig.

6. BonVivo Intenca,

BonVivo Intenca, Espressokocher Edelstahl, Kaffeebereiter Induktion geeignet, 2-6 Tassen Mokkakanne, 300ml

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Das Modell Intensa von BonVivo hate es ebenfalls auf unsere Liste der 10 besten Espressokochern geschafft. Mit ihrem stilvollen Design ist diese Mokkakanne ein absoluter Hingucker in deiner Wohnung.

Wie viele Modelle besteht die Intensa aus lebensmittelechtem Edelstahl. Die spiegelglatte Oberfläche verleiht dieser Mokkakanne einen modernen Touch. Bei der Entwicklung setzten die Designer hauptsächlich auf runde Formen. Grundsätzlich bekommst du die Intensa in den Farben silber oder kupfer.

Darüber hinaus hast du die Wahl zwischen 2 unterschiedlichen Größen. Während du mit dem kleinen Modell bis zu 2 Tassen Kaffee aufbrühst, schaffst du mit der größeren Version gleich 6 Espressi. In Sachen Handhabung solltest du darauf achten, dass die große Intensa mit mehr als 900 g vergleichsweise schwer ist.

Die Funktionalität ist dafür einwandfrei. Egal, ob Elektro-, Gas-, Induktion- oder Ceranfeld, diese Mokkakanne funktioniert auf jeder der gängigen Herdplatten.

Zum Reinigen solltest du jedoch auf die alt bewährte Handwäsche zurückgreifen. Zwar kannst du die Kanne in die Spülmaschine stellen, dies wird vom Hersteller aber nicht empfohlen.

In Summe bietet dir die Intensa von Bonvivo ein hervorragendes Gesamtpaket aus Design und Funktionalität. In diesem Fall ist der leckere Espresso nur wenige Handgriffe entfernt. Preislich ist dieser Espressobereiter relativ hoch angesetzt.

7. Groenenberg Espressokocher

Groenenberg Espressokocher Induktion geeignet | Edelstahl | 4-6 Tassen Espressokanne | 200-300 ml Mokkakanne

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Die Marke Groenenberg ist mit ihrer Mokkakanne in unseren Top 10 vertreten. Im Grunde ähnelt das Design der Venus von Bialetti, hat aber minimale Unterschiede.

Zwar bestehen beide Modelle aus Edelstahl, jedoch ist die Oberfläche der Groenenberg gebürstet, also leicht mattiert. Dadurch fallen Fingerabdrücke auf dem Gehäuse nicht so stark auf. Weiterhin hat die Groenenberg einen leicht anders geformten Griff. Ansonsten sind beide Espressokocher nahezu baugleich.

Grundsätzlich gibt es diese Mokkakanne in drei Varianten zu kaufen. Je nach Espressobedarf stehen dir Kannen mit einer Füllmenge von 2 Tassen (100 ml), 4 Tassen (200 ml) oder 6 Tassen (300 ml) zur Verfügung. Andere Farbkombinationen sind allerdings nicht verfügbar.

Das Gewicht der einzelnen Modelle liegt mit gut 600 g im mittleren Bereich. Ein Pluspunkt der Groenenberg ist, dass sie mit allen Herdarten kompatibel ist.

Darüber hinaus kannst du sie problemlos in der Spülmaschine sauber machen. Bei intensiver Nutzung kann es immer mal vorkommen, dass die Dichtung im Inneren spröde wird. Hier ist der Hersteller so vorausschauend, dass er noch ein extra Dichtungsring im Paket beilegt.

Zusammenfassend ist der Espressobereiter von Groenenberg ein wahres Multitalent. Der Preis befindet sich im Mittelfeld und ist für diese Qualität völlig in Ordnung.

8. Bialetti Elettrika

Bialetti Elettrika 110 Volt / 230 Volt Elektrischer Espressokocher / Reiseausführung

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Die Bialetti Elettrika ist eine der wenigen Espressokochern mit Stromanschluss. Im Prinzip ist dieses Modell wie die Moka Express aufgebaut. Das charakterisitsche eckige Design darf hier natürlich nicht fehlen.

Der einzige Unterschied bei der Elettrika ist der Sockel aus Kunststoff. Dort ist nämlich die komplette Elektrik verbaut. Generell handelt es sich bei diesem Espressobereiter um ein sehr kompaktes Gerät. Er ist nur knapp 18 cm hoch und hat eine Breite von 12 cm. Das Gewicht ist mit 600 g ebenso überschaubar.

Damit kannst du ihn auch auf Reisen mitnehmen, vorausgesetzt du hast eine Steckdose in der Nähe. Denn ohne Strom funktioniert die Mokkakanne nicht. Schade ist, dass sich Bialetti bei dem Gerät auf nur eine Größe festgelegt hat. Daher musst du dich mit einer Füllmenge von 2 Tassen zufrieden geben.

Ansonsten erfolgt die Zubereitung ganz normal, nur eben ohne einen Herd. Schade finden wir, dass die Elettrika keine Abschaltautomatik besitzt. Diesen Punkt könnte Bialetti auf jeden Fall noch verbessern. Weiterhin ist die Reinigung per Hand Pflicht, denn das Metallgehäuse lässt sich leider nicht von Sockel trennen.

An sich ist die Mokkakanne gut verarbeitet und die meisten Punkte sind bereits gut durchdacht. Insgesamt fehlt aber noch der letzte Feinschliff, wie z. B. eine hilfreiche Abschaltautomatik. Hinzu kommt der höhere Preis wegen der Elektronik.

9. Orbegozo KF 100

Orbegozo KF 100 Kaffeebereiter/Espressokocher für 1 Tasse

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Der Espressokocher KF der Marke Orbegozo ist ebenso in unseren Top 10 der besten Modelle vertreten. Vom Design ist diese Mokkakanne fast baugleich mit dem Vergleichssieger von Bialetti.

Praktisch unterschieden sich nur der Henkel und der Knauf des Espressobereiters. Interessant ist hier der Klappmechanismus des Deckels, der sich direkt im Henkel befindet. Wie gewohnt ist das Gehäuse aus Aluminium gefertigt, welches mit einem geringen Gewicht punktet.

Generell ist der Orbegozo in 5 verschiedenen Ausführungen erhältlich. Je nach Wunsch kannst du bis zu 12 Tassen Espresso gleichzeitig aufbrühen. Schade nur, dass dieses Modell nicht für Induktionsherde geeignet ist.

Außerdem gestaltet sich die Reinigung etwas schwieriger. Vor allem ist das Gehäuse aus Aluminium nicht spülmaschinenfest. In diesem Fall musst du auf einen Waschgang per Hand setzen.

Alles in allem handelt es sich bei dem Espressokocher von Orbegozo um ein voll funktionsfähiges Modell. Gegenüber dem Marktführer Bialetti musst du in Sachen Qualität aber leichte Abstriche machen. Dafür ist der Preis unschlagbar. Für alle Haushalte mit einem geringen Budget kann diese Mokkakanne interessant sein.

10. Gräwe Espressokocher

GRÄWE Espressokocher Induktion geeignet, Espressokanne aus Edelstahl für 4 Tassen, 200 ml

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Die Marke Gräwe ist bekannt für ihre beliebten Haushaltsgeräte. Dabei findet sich auch ein Espressobereiter in ihrem Sortiment. Auf den ersten Blick fällt direkt das zeitlose Design auf. Diese Mokkakanne macht sich auf jedem Mittagstisch schick. Die Komposition passt vor allem mit dem halbrunden Griff gut zusammen.

Bei der Herstellung dieses Modells setzt Gräwe hauptsächlich auf Edelstahl. Hierbei kommt die Oberfläche in Hochglanzoptik, wodurch Flecken aber eher zum Vorschein kommen. Knauf und Griff bestehen als die einzigen Teile aus Kunststoff.

Allgemein ist der Espressokocher von Gräwe in drei verschiedenen Varianten zu bekommen. Du kannst dich zwischen einem Modell für 4, 6 oder gleich 10 Tassen Kaffee entscheiden. Schade ist allerdings, dass dir keine weiteren Farben zur Verfügung stehen.

Die Zubereitung erfolgt wie bei anderen handelsüblichen Kannen. Ein Pluspunkt ist, dass der Kaffeebereiter mit allen Arten von Kochfeldern kompatibel ist. Dazu zählen auch Induktionsherde.

Weiterhin ist dieser Espressokocher sehr pflegeleicht, der Waschgang im Geschirrspüler ist in ein paar Minuten erledigt. Ansonsten musst du dir keine Gedanken über die Reinigung machen.

Insgesamt bietet dir Gräwe mit diesem Modell eine universell einsetzbare Mokkakanne. Der Preis ist für einen Espressokocher dieser Art sehr fair.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Mokkakanne?

Foto einer Mokkakanne mit einer Kaffeetasse

Der Espressokocher gehört zu einer der vielen Methoden, mit der du einen intensiven Kaffee zubereiten kannst. Was spricht aber eigentlich für eine Mokkakanne? Wir haben einmal die Vor- und Nachteile eines Espressokochers für dich abgewogen.

Wie funktioniert ein Espressokocher?

Foto eines Espressokochers aus Edelstahl mit einer Kaffeemühle

Um die Funktionsweise genauer zu verstehen, schauen wir einmal ins Innere der Mokkakanne. Im Prinzip besteht ein Espressokocher aus drei Teilen, dem Wasserkessel, dem Siebeinsatz und der Kanne.

Im ersten Schritt nimmst du den Kessel zur Hand und füllst ihn mit Wasser auf. Dabei solltest du das Wasser maximal bis zur Höhe des Überdruckventils eingießen. Mit dieser Wassermenge holst du gleich das beste Ergebnis heraus.

Zusätzlich empfehlen wir dir, hierfür bereits warmes Wasser zu verwenden. Dann läuft das Aufbrühen in der Kanne umso schneller.

In der Zwischenzeit bereitest du das Kaffeemehl zu. Frisch gemahlener Kaffee schmeck natürlich am besten. Im Vergleich zum originalen Espresso solltest du jedoch einen höheren Mahlgrad verwenden, das geht dann in die Richtung von Filterkaffee.

Alternativ eignet sich auch handelsüblicher Filterkaffee. Achte darauf, kein zu feines Kaffeepulver für den Espressokocher verwenden.

Sobald das Pulver bereit steht, gibst du es in das Sieb. Wichtig ist hier, dass du das Pulver nicht andrückst. Stattdessen solltest du den Siebeinsatz kurz schütteln, damit sich das Pulver gleichmäßig verteilt.

Danach setzt du das Sieb in den Kessel und schraubst das Oberteil der Kanne auf. Falls du heißes Wasser eingefüllt hast, nimmst du dazu ein Küchentuch oder Backhandschuhe als Schutz zur Hilfe. Jetzt heißt es: kurz warten.

Während die Kanne erhitzt wird, steigt der Druck im Inneren des Kessels. Das Wasser fängt langsam an, zu verdampfen und steigt durch ein kleines Rohr zum Siebeinsatz auf. In diesem Moment wird der Kaffee aufgebrüht und durch den Druck weiter nach oben befördert.

Oben angekommen, fließt der fertige Kaffee nun aus dem Steigrohr und sammelt sich schließlich in der Kanne. Du kannst zwischenzeitlich den Deckel öffnen, um zu schauen, wie viel Kaffee schon durchgelaufen ist.

Sobald keine Flüssigkeit, sondern nur noch Wasserdampf aus dem Steigrohr kommt, ist der Brühprozess beendet. Jetzt nimmst du den Espressokocher direkt von der Herdplatte und dein Kaffee ist fertig.

Welche Arten von Mokkakannen gibt es?

Im Prinzip hast du die Wahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Espressokochern, einem Modell aus Aluminium oder Edelstahl. Schauen wir uns die Materialien genauen an, denn sie machen die größten Unterschiede aus.

Aluminium

Aluminium gilt als das gängigste Material im Bereich der Espressokannen. Beispielsweise wird der klassische Moka Express von Bialetti aus diesem Werkstoff gefertigt. Generell verfügt Aluminium über eine gute Wärmeleitfähigkeit, sodass der Espressokocher schnell mit dem Aufbrühen startet.

Außerdem handelt es sich um ein langlebiges Material mit geringem Gewicht. Somit sind die Kannen praktisch federleicht. Hinzu kommt noch der niedrige Anschaffungspreis. Einen derart günstigen Espressokocher bekommst du sonst nicht.

Auf der anderen Seite ist Aluminium ziemlich umstritten, da es in Verdacht steht, gesundheitsschädlich zu sein. Außerdem kannst du eine Mokkakanne aus Aluminium nur eingeschränkt nutzen, weil sie nicht mit einem Induktionsherd kompatibel ist. Zwar gibt es spezielle Adapter, um das Modell induktionsfähig zu machen, allerdings sind das natürlich zusätzliche Kosten.

Des Weiteren eignet sich Aluminium nicht für die Reinigung im Geschirrspüler. Genauer gesagt, könnte sich das Material verformen und würde sich dunkel verfärben. Hier ist also ausschließlich Handwäsche angesagt.

Edelstahl

Ein Modell aus Edelstahl gilt generell als echter Allrounder unter den Espressobereitern. Aus diesem Grund nimmt die Beliebtheit von Kannen aus Edelstahl immer weiter zu. Im Prinzip sind diese Modelle deutlich pflegeleichter als ihre Mitbewerber als Aluminium.

Die Reinigung in einer Spülmaschine stellt für einen Espressokocher aus Edelstahl grundsätzlich kein Problem dar. Vor allem ist Edelstahl als Material sehr robust und zugleich auch noch rostfrei. Darüber hinaus kannst du diese Kannen auf allen Herdarten benutzen, darunter Gas-, Induktion-, Ceran- und Elektrofelder.

Allerdings ist das Gewicht bei dieser Art von Espressobereitern wesentlich höher als bei Aluminium. Dew Weiteren sind Modelle aus Edelstahl mit höheren Kosten verbunden.

Was muss ich beim Kauf eine Espressokochers beachten?

Die Auswahl an Espressobereitern ist heutzutage riesig, da kann die Suche nach dem passenden Modell schnell zur Herausforderung werden. Um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir einen umfassenden Ratgeber rund um Mokkakannen erstellt. Hier sind die einzelnen Schritte zum Wunschmodell.

Material

Wie bereits oben angesprochen macht das Material den größten Unterschied. In diesem Fall sind besonders Aluminium und Edelstahl die Vorreiter. Während Modelle aus Aluminium leicht und günstig sind, punkten Espressobereiter aus Edelstahl mit einer universellen Anwendung.

Letztere kannst du nämlich auf allen Herdplatten verwenden und zur Reinigung sogar in die Spülmaschine schicken.

Handhabung

Für die meisten Kaffeetrinker gehört mindestens eine warme Tasse Kaffee zur Routine. Aus diesem Grund sollte der Espressokocher tadellos funktionieren. Wir empfehlen dir, insbesondere auf die Verarbeitungsqualität zu achten. Lassen sich alle Teile richtig zusammensetzen und funktioniert das Scharnier am Deckel?

Unterm Strich solltest du schauen, wie sich die Kanne im Alltag macht und ob du mit ihr zurecht kommst.

Füllmenge

Die Größe bzw. Füllmenge der Tasse ist ein weiterer wichtiges Punkt bei der Auswahl deines neuen Espressokochers. In der Regel gibt dir der Hersteller die Kapazität in Tassen an, wobei eine Tasse Espresso gewöhnlich 40 bis 50 ml Flüssigkeit entspricht.

Beliebte Modelle wie die Moka Express von Bialetti gibt es in fast ein Dutzend verschiedenen Ausführungen. Randmodelle haben dagegen eine kleinere Auswahl. In jedem Fall solltest du abschätzen, wie viele Tassen Kaffee du am Tag aufkochen möchtest.

Grundsätzlich raten wir dir, den Espressokocher immer auf maximaler Kapazität zu nutzen. Füllst du weniger Kaffee und Wasser ein, kann das den Geschmack deines Getränks beeinflussen. Hier solltest du also schon vorausschauend planen.

Design

Wahrscheinlich wird die Mokkakanne in deiner Küche auch jederzeit in Sichtweite stehen. Demnach ist der richtige Look nicht zu vernachlässigen. Unter anderem sind die silbernen Modelle im achteckigen Design sehr gefragt.

Sollte dir das nicht gefallen, gibt es den Espressokocher in zahlreichen anderen Formen und Farben. Die Oberfläche spielt bei der Optik eine ebenso wichtige Rolle. Darf es matt oder glänzend sein? Welches Design am Ende der Favorit ist, kann jeder nur für sich selbst beantworten.

Wie reinige ich einen Espresokocher?

Um möglichst lange etwas von der Mokkakanne zu haben, solltest du sie nach jeder Benutzung sauber machen. Modelle aus Edelstahl haben hier den klaren Vorteil,  denn sie dürfen einfach in den Geschirrspüler.

Bei Espressokochern aus Aluminium oder elektrischen Geräten musst du bei der Reinigung auf etwas Komfort verzichten. Stattdessen solltest du ein Modell dieser Art per Hand abwaschen. Aber keine Sorge, das ist auch schnell erledigt. Viele Einzelteile hat ein Espressobereiter nicht.

Speziell bei der Reinigung empfehlen wir dir, auf Spülmittel oder andere Reinigungsmittel zu verzichten. Dies würde den Geschmack deines nächsten Kaffees verändern. Stattdessen reicht normales Wasser völlig aus, um alle Bestandteile abzuspülen.

Achte darauf, dass du auch die Gummidichtung sauber machst, die ist ziemlich anfällig für Verschmutzungen. Das Sieb sollte ebenfalls gut ausgeklopft werden, damit es nicht verstopft. Wie üblich lässt du das Ganze nach dem Waschgang gut trocknen und deine Kanne erstrahlt wieder im alten Glanz.

Fazit zum Espressokocher Vergleich

Alles in allem ist der Espressokocher das optimale Gerät, um sich zuhause einen intensiven Kaffee aufzubrühen. Egal ob Einsteiger oder Experte, eine Mokkakanne sollte in keinem Haushalt eines Kaffeeliebhabers fehlen. Mit dieser Kanne holst du das Maximum aus jeder Kaffeebohne heraus.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Mokkakanne?

Günstige Espressobereiter starten bereits ab 10 Euro. Wenn du ein hochwertiges Modell bevorzugst, kannst du mit Kosten von 20 bis 80 Euro rechnen.

Welcher ist der beste Espressobereiter?

In unserem Ranking der 10 besten Espressobereiter hat die Moka Express von Bialetti die Nase vorn.

Wann wurde der Espressokocher erfunden?

Die Geschichte des Espressokochers startete bereits im Jahre 1933. Zu dieser Zeit erschuf der Italiener Alfonso Bialetti den ersten Prototypen der achteckigen Mokkakanne.